Fragen rund um die Konfirmation

Wir sind nicht in der Kirche. Kann unser Kind konfirmiert werden?
Ja. Die Konfirmation ist möglich, wenn ihr Kind getauft ist oder sich vor der Konfirmation taufen lassen will.
Muss mein Kind konfirmiert werden oder reicht die Taufe?
In der Taufe hat Gott uns Menschen seine Liebe und sein Mit-Sein zugesichert. Seit ihren Ursprüngen gehört zur Taufe aber auch das Bekenntnis des getauften Menschen zu Gott wesentlich mit dazu. In der Kleinkindtaufe sprechen Eltern und Paten dieses Bekenntnis stellvertretend für das Kind. Deshalb werden die Jugendlichen bei der Konfirmation eingeladen, sich nun selbst als mündige Menschen zu ihrem Glauben zu bekennen.
Sicher reicht zur Kirchenmitgliedschaft allein die Taufe. Allerdings ist es bereichernd und schön, zusammen mit Freunden in der Konfirmationsgruppe den christlichen Glauben verstehen zu lernen und sich dann auch aktiv zu diesem Glauben zu bekennen.
Wer das Patenamt übernehmen will muss in der Regel konfirmiert sein.
Mein Kind ist nicht getauft. Kann es konfirmiert werden?
Ihr Kind kann auf jeden Fall gerne am Konfirmandenunterricht teilnehmen. Wenn es noch nicht getauft ist, wird es meist während oder am Ende des Konfirmandenunterrichts getauft.
Wann treffen sich die KonfirmandInnen und wie findet KONFI-Arbeit statt?
Wir haben im Jahr 2026 die Konfi-Arbeit in unserer Ortsgemeinde auf ein einjähriges Konzept umgestellt. Daneben gibt es ab 2027 in unserer Segensgemeinde zwei weiter Angebote hinsichlich der Konfi-Arbeit, die ebenfalls genutzt werden können.
Damit gibt es eine gewisse Wahlfreiheit und wir reagieren auf veränderte schulische Anforderungen und verbreiteten Nachmittagsunterricht – wissend, dass auch samstägliche Treffen eine gewisse Herausforderung darstellen können.
Ein Jahr – 11 Samstage: 10 verschiedene Themen. Eine Paddeltour, eine Wochenendfreizeit und eine Kirchenübernachtung sind fester Bestandteil des Konzepts in unserer Ortskirchengemeinde - und am Ende ein Fest.
Die Themen-Samstage finden in der Regel von 11:00 bis 16:00 Uhr statt – mit Mittagessen.
Die Konfirmation feiern wir dann im Folgejahr jeweils am 5. Sonntag nach Ostern.
Genauere Infos zum Konzept und zu anderen Angeboten der Konfi-Arbeit in unserer Segensgemeinde finden sie hier.
Welche Rechte erhält man durch die Konfirmation?
Mit der Konfirmation wird u. a. das Recht zugesprochen, Pate zu werden, eine Nottaufe vorzunehmen und als Erwachsener an kirchlichen Wahlen teilzunehmen (aktiv ab dem 14. Lebensjahr, passiv ab dem 18. Lebensjahr) oder in kirchliche Ehrenämter gewählt zu werden.
Was soll mein Kind bei der Konfirmation anziehen?
Es gibt selbstverständlich keine feste Kleiderordnung. Allerdings sollte die Kleidung den festlichen Charakter des Tages unterstreichen.
Dürfen wir während des Gottesdienstes fotografieren oder filmen?
Das Filmen und Fotografieren ist nicht untersagt, sollte jedoch auf diskrete Weise geschehen, z.B. dass nur eine Person das Filmen oder Fotografieren für die gesamte Gruppe übernimmt, um unnötige Unruhe zu vermeiden.
Wenn möglich, sollte beim Fotografieren auf den störenden Blitz verzichtet werden. Bei der Einsegnung und bei den Gebeten sollte prinzipiell nicht fotografiert werden.
Was soll man zur Konfirmation schenken?
Weit verbreitet ist heute, Geld zu verschenken. Sicherlich eröffnet das den Jugendlichen, sich später das zu kaufen, was sie möchten. Dennoch ist es vielleicht für manch einen zu anonym. Besser ist es da vielleicht, ein Buch, ein Schmuckstück oder eine CD zu verschenken. Oder: Sie lassen sich etwas ganz Persönliches oder Einmaliges einfallen.
Endet das Patenamt mit der Konfirmation?
Offiziell enden die Aufgaben der Paten mit der Konfirmation, weil der oder die Jugendliche dann religionsmündig ist. Aber es wäre selbstverständlich sinnvoll und schön, wenn die guten Kontakte zwischen Paten und Patenkind ein Leben lang bestehen bleiben!
